Die beliebtesten Reiseziele 2016

Reiseziele 2016: Der Sommer steht vor der Tür. In wenigen Wochen beginnen die großen Ferien bei den Kindern und auch bei den Erwachsenen kommt Urlaubslaune auf. Weg von der Arbeit, hin zur Erholung. Welche Reiseziele dieses Jahr im Trend liegen und wohin es die anderen Europäer zieht, haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

Zu Hause ist’s am schönsten…

Das lässt sich in zwei Richtungen interpretieren: Die Deutschen machen am liebsten in ihrem eigenen Land Urlaub. Spaniern und Italienern geht es genauso. Dabei planen in diesen beiden Nationen nur etwa die Hälfte einen Sommerurlaub. Sicher spielt die wirtschaftliche Lage hier eine entscheidende Rolle. In Deutschland haben 55 Prozent vor, den Sommer weg von zu Hause zu verbringen, in Frankreich sogar 57 Prozent. Kulturell sind die Monate Juli und August in Frankreich die Urlaubsmonate schlechthin. Die Schulen haben geschlossen und auch viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen schicken ihre Angestellten während dieser Zeit in den verdienten Urlaub.

Reiseziele
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Wen es in die Ferne zieht…

Einmal eine Weltreise zu unternehmen, wäre herrlich. Doch viele Urlauber bevorzugen ihre unmittelbaren Nachbarländer. Die Spanier zieht es nach Frankreich und die Franzosen an die spanischen Strände. Die Österreicher fahren über die Alpen nach Italien und die Belgier nach Frankreich. Nur die Deutschen werden zum Überflieger. Spanien und Italien gehören weiterhin zu den beliebtesten Reisezielen der Nation.

Gönnen Sie sich einen Urlaub in einem der beliebtesten Reiseziele

„Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“ So sprach Goethe einst. Und auch heute noch verbringen wir Urlaubszeit in anderen Ländern, um fremde Kulturen kennenzulernen. Doch noch wichtiger ist für viele das Zusammensein mit Familie und Freunden. Im hektischen Alltag kommt das oftmals zu kurz. Lange Arbeitszeiten und Transportwege, Termine und Verantwortlichkeiten reduzieren die wertvolle Begegnung miteinander. Zudem will ein Großteil der Urlauber vom Job abschalten, entspannen, sich erholen und Kraft für neue Herausforderungen sammeln. 80 Prozent der Deutschen schaffen es, sich komplett aus ihrem beruflichen Umfeld zurückzuziehen. Den Spaniern, Italienern und Österreichern fällt dies wesentlich schwerer. Hier schwanken die Werte zwischen 65 und 69 Prozent.